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Partikel auf Distanz

Partikel sind bei Anglern, aber vor allem bei Karpfenanglern ein gern gesehener Köder. Sie sind nicht nur sehr günstig, sie sind auf jeden Fall sehr lecker und auch noch gesund. Das Problem ist, wie bekomme ich die auf weite Entfernung angefüttert. Dafür gibt eis eine einfache aber geniale Lösung. Um auf größere Distanz anfüttern zu können  friert man die Futterbälle einfach vorher ein. Die Vorteile hierbei liegen auf der Hand. Man kann eine beliebige Menge im Vorfeld vorfertigen, was aber den Hauptvorteil nicht übertrumpfen kann. Im Gegensatz zu frischen Futterbällen brechen sie nicht auseinander. Um sie sicher an den Angelplatz zu transportieren verwendet man am besten isolierte Kühltaschen und bei besonders warmen Temperaturen mit Kühlakkus bestückt.

Ein paar Worte noch zu den Zutaten. Als Hauptbindemittel verwendet man am besten grobkörniges Weizenmehl. (Vorteil: es bindet sehr stark, nimmt viel Wasser auf und macht die Mischung schwer). Weiterhin sollten diverse Fisch und Krebsmehle nicht fehlen. Vorteil hierbei: diese Mehle erzeugen eine für Karpfen unwiderstehliche Duftwolke. Alle weiteren Zutaten sind von den Erfahrungswerten jeden einzelnen Anglers abhängig.

Kommen wir zu dem nächsten Problem, wie bekomme ich diese großem Murmeln auf Distanz? Der verlässlichste Helfer hierbei ist ein stabiler Stiel aus Glasfaser. Vorsicht vor Kohlefaser, diese Stäbe halten meist den Beanspruchengen nicht stand und brechen sehr leicht. Ein großes Augenmerk sollte auch auf die Futterschaufel gerichtet sein. Nur die besten verarbeiteten Fabrikate verwenden!!! Man wirft immerhin Kugeln mit Gewichten von bis zu 250 Gramm. Katapulte sind auch gutes Hilfsmittel um die gefrorenen Partikel auf Entfernung zu bringen. Dabei sollte man allerdings beachten, dass die Futterballen nicht so groß gewählt werden. Kugeln mit Gewichten von maximal 80 bis 90 Gramm kann man mit einem guten Katapult( z.B.  von Sensas) auf fast 100 Metern befördern.

Die Verteilung der Kugeln am Futterplatz überlässt man am Besten den Zufall. Man muss ja nicht 10 Kugeln auf 5 Quadratmeter Füttern. Ein gewisser Radius bringt meist den besseren Erfolg als die Punktgenaue Fütterung. Wichtig nur, der Hakenköder sollte irgendwo mittendrin liegen. Ein Tipp noch bei der Zubereitung. Das gute Durchkneten der Futtermischung ist das wichtigste, bevor man die Bälle zum einfieren verpackt. Und nun viel Erfolg mit den Partikelködern auf Distanz.